- Laufkultur
22. Februar 2010:
Verbesserung der Laufkultur?
Der Lauftreff im Theaterlaboratorium
Hinzu kommt die gekonnte Führung selbiger durch Pavel Möller-Lück und seine Mitspieler sowie die stimmliche Besetzung dieser Figuren - einfach Klasse! Die Grundidee des Märchens wurde genutzt, um die Zeit vor der Grenze vom Leben zum Tod auszuloten. Zeitgemäße Fragen, wie die Liebe im Alter, Lust und Spaß trotz so manchem Zipperleins, der Umgang mit den Alten sowie ein Rückblick auf die alten, aus heutiger Sicht manchmal merkwürden Zeiten wurden in einer amüsanten Art und Weise angeschnitten. Als Sinnbild für die Grenze zum Tod stand hier eine militärisch bewachte Grenzstation mit Posten, Uniformen, Plakaten, die vielleicht zwischen Polen und Russland liegen könnte. Bezüge zum aktuellen politischen Geschehen gab es immer wieder:
… diese Räuber, Herr Zumwinkel und Advokaten (Vorstand der Post a.D. und Steuerhinterzieher) …,
… kostenlose Silberhochzeit (Herr Funke, Landwirtschaftsminister a.D.) …,
… was soll mir das Räuberhaus, da nehme ich lieber die wöchentlich angebotenen CDs (Steuersünde-CD)…
Im gemütlichen Foyer fanden sich nach dem Stück noch viele von uns zu Gesprächen bei Bier, Wein, Cappuccino oder Wasser ein.
Die Resonanz unserer Mitglieder war durchweg positiv.
Und was hat das nun mit der Verbesserung der Laufkultur zu tun?
Nichts, aber auch daran arbeiten wir ;-)
Norbert Eichstädt







